Webdesign-Usability

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Anatomie Denkvermögen

Ganzheitliches Denkvermögen

E-Mail Drucken PDF

Wie hilfreich ganzheitliches Denken ist, zeigt sich insbesondere beim Lernen: Die meisten Menschen lernen unter der Nutzung von lediglich einer, der linken Gehirnhälfte, obwohl nach gültigen Erkenntnissen der Gehirnforschung die Einbeziehung auch der rechten Gehirnhälfte entscheidend für den Lernerfolg ist. Die linke Gehirnhälfte ist zuständig für digitale Informationen (Zahlen, Namen), während die rechte Gehirnhälfte Analogien bildet.

Wer beim Lernen Zahlen mit Bildern oder anderen "Eselsbrücken" verbindet, also beide Gehirnhälften in den Prozess einbezieht, wird sich diese immer schneller, zuverlässiger und andauernder einprägen können, als der, der ausschließlich Zahlen lernt. Dieses einfache Beispiel lässt sich ohne weiteres auf jede berufliche Situation übertragen. Wer nicht ausschließlich in eine Richtung denkt, sondern sämtliche Informationen und Erfahrungen in seine Überlegungen mit einbezieht, dem erschließen sich unter Umständen andere oder schnellere Lösungen und Ideen als dem, der gedanklich sehr fixiert ist. Es gibt zahllose fachüberschreitende Gesamtzusammenhänge; zwischen den einzelnen Teilen bestehen zusätzlich Wechselwirkungen, die sich gegenseitig beeinflussen und in endloser Zirkularität miteinander verknüpft sind. Um ganzheitlich denken zu können, bedarf es daher vor allem Abstraktionsfähigkeit und komplexer Informationsbeschaffung.