Die Wiederholung ist die bekannteste Methode, um Gelerntes dauerhaft im Gedächtnis zu behalten. Nach einer 2-Stündigen Lernperiode - ohne Wiederholung - ist nur noch die Hälfte des Wissens im Gedächtnis. Am nächsten Tag weiß man nur noch ca. 25% des Gesamtwissens. Und nach einigen Tagen wird es fast ganz aus dem Kurzeit-Gedächtnis verschwunden sein. Eine tägliche Wiederholung in den ersten 2-3 Wochen und dann eine wöchentliche Wiederholung hilft, das Gelernte im Langzeit-Gedächtnis zu verankern.
Wichtig ist es weiter, auf einen langen und erholsamen Schlaf zu achten. Hirnphysiologisch ist der Schlaf wichtig, um notwendige Eiweiße (Proteine) zu produzieren und einzulagern, die als Reservoir tagsüber für das Aufbauen von Erinnerungen mit notwendig sind. Zudem ruhen im Schlaf die Hirnaktivitäten nicht, die Verarbeitung und Einspeicherung von Eindrücken und Erlebnissen geht weiter. Denken Sie nur einmal daran zurück, wie viele Entscheidungen und Probleme Sie schon überschlafen haben, um zu einem für Sie zufrieden stellenden Ergebnis zu gelangen. Und manche Schüler schwören auf die Macht des Schlafes, einzelne schwierige Begriffe und Sachverhalte, die vor dem Schlafengehen kurz nochmals eingeprägt werden, dauerhaft abzuspeichern.






