Webdesign-Usability

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Flash

1. Behalten Sie die Ziele der Benutzer im Hinterkopf

User kommen normalerweise mit einem bestimmten Ziel auf eine Seite. Jeder Link, jeder Klick sollte den Erwartungen der User gerecht werden und sie einen Schritt näher zum Ziel führen. Wenn eine Flash-Seite gestreamt wird, sollte man als Developer darauf achten, dass die Kernnavigation zuerst geladen wird. Zusätzlich können bekannte Navigationselemente die Benutzbarkeit enorm steigern.

2. Behalten Sie die Ziele der Seite im Hinterkopf 

Seiten sollten sowohl den Business- als auch den Kundenanforderungen entsprechen. Die Hauptaussage bzw. die Marke selbst sollten effektiv kommuniziert werden. Am besten gelingt dies, wenn die Erfahrung der Benutzer in die Navigation miteinbezogen wird. Ein wichtiger Punkt ist auch, auf Fach- oder firmeninterne Begriffe zu verzichten.

3. Vermeiden Sie unnötige Intros

Obwohl gut gemachte Intros die Benutzer durchaus begeistern können, verlangsamen sie jedoch den Prozess der Informationsfindung extrem. Aus diesem Grund sollte auf einen Möglichkeit, das Intro zu überspringen, nicht verzichtet werden. Außerdem sollte beim zweiten Besuch der Seite das Intro überhaupt weggelassen werden.

4. Achten Sie auf logische Navigation und Interaktivität

Der User sollte zu jeder Zeit wissen, wo er sich gerade befindet, wo er zuletzt war und welche Möglichkeiten er zur weiteren Navigation hat. Bereits besuchte Links sollten als solche gekennzeichnet sein. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, von jeder Seite aus, auf die Hauptseite zu gelangen. Wichtig ist, sich immer vor Augen zu halten, dass bei einer Flash-Seite der Back-Button des Browsers nicht funktioniert.

5. Achten Sie auf die Konsistenz

Die Konsistenz der Seite ist ein wesentlicher Bestandteil deren "Leistung". Ändert sich der Aufbau bzw. die Navigation der Seite nicht oder nur gering, kann sich der Benutzer auf Ihre Message und nicht auf die Navigation konzentrieren.

6. Verzichten Sie auf zu viel Animation

Gut gemachte Animationen können die Message Ihrer Seite unterstützen - kleinere Geschichten können mit einer Animation leichter erzählt werden, als mit Text. Bei sehr textlastigen Seiten können Animationen den Benutzer vom eigentlichen Inhalt ablenken.

7. Sparen Sie mit Sound

Sound sollte Ihre Seite unterstützen. Verwenden Sie Sound um z.B. anzuzeigen, dass der Benutzer gerade etwas aufgerufen hat. Vergessen Sie nicht auf die ON/OFF Buttons bzw. auf die Lautstärkenregler. Denken Sie immer daran, dass Sound ein absoluter Speicherfresser ist - wenn Sie Sound in Ihre Flashseite einbauen, schnellt die Filegröße in die Höhe.

8. Achten Sie auf die File-Größe

Je kleiner die Datei, desto besser. Eine Seite sollte inklusiver aller Texte, Bilder und Animationen die 40k-Grenze nicht überschreiten. Verwenden Sie deshalb wenn möglich Vektorgrafiken. Oft wird ein längeres Warten unvermeidlich sein - verwenden Sie in diesem Fall eine Lade-Sequenz.

9. Designen Sie für alle

Die beste Seite bringt nichts, wenn sie nicht von allen gesehen werden kann. Achten Sie darauf, dass Ihre Seiten etwaige Schwächen der User berücksichtigen - z.B. Bildschirmauflösungen, Internetverbindungen, Browser. Auch nicht jeder hat das Flash-Plugin installiert!

10. Testen Sie die Benutzbarkeit

Lassen Sie Ihren Seite auf ihre Benutzbarkeit testen. Verwenden Sie z.B. den Bandwidth-Profiler um das Verhalten der Seite bei unterschiedlichen Bandbreiten der Internetzugänge zu analysieren. Testen Sie auch wenn Sie nur geringe Änderungen vorgenommen haben. Vergewissern Sie sich, dass die Testpersonen auch der Zielgruppe Ihrer Seite entsprechen.

11. Suchmaschinen

Nur wenn sämtliche Links und Metatags in der HTML-Frameseite angegeben sind werden Flash-Seiten berücksichtigt. Ansonsten ist eine flaue Hit-Rate garantiert.

12. Ausdrucken

Setzen Sie Texte zum Ausdrucken auf normalen HTML-Seiten zur Verfügung.

13. Palmtops und andere Organizer

Für diese Geräte ist noch kein Flash-Plugin erhältlich.

14. E-Commerce vom Blitz getötet?

Nielsen erklärt auch den unreflektierten Einsatz multimedialer Technologien als für das Ableben von E-Business-Sites wie der des britischen Einkleiders Boo.com mitverantwortlich. Bei Informationsangeboten und Handel ist Usability der zentrale Faktor. Auch hier spricht grundsätzlich nichts gegen den Einsatz von Flash, solange dadurch Übersicht und Bedienbarkeit nicht beeinträchtigt werden. Da aber bei der Netzanbindung vieler Besucher in nächster Zeit kaum Verbesserungen zu erwarten sind, ist jedoch die Forderung nach kompakten Dateien weiterhin berechtigt.

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